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Gedanken, die man nicht denken mag...

Es gibt diese Situationen... Man sitzt in aller Stille vor einem Buch, dem Fernseher, oder dem PC und plötzlich tauchen genau die Gedanken auf, welche man eigentlich immer gleich wieder von sich schiebt. Doch manchmal lassen sich diese Gedanken nicht verdrängen. Manchmal sind sie unglaublich hartnäckig und man hat eigentlich nur die Möglichkeit, ihnen ihren Lauf zu lassen. Einige wenige dieser Gedanken sind durchaus weit verbreitet. Es sind die klassischen Zweifel. Zweifel wie: "Bin ich wichtig?", "Warum existiere ich?", etc., etc.... Einer dieser Gedanken ist für einige Wenige, so wie mich z.B. durchaus "schwer erträglich". Der Klassiker: "Wie wäre die Welt wohl ohne mich?" Viele Menschen könnten hier nun Dinge aufzählen, welche gravierend anders wären. Aber einige Wenige werden wohl zu dem Schluss kommen, dass es keinerlei erwähnenswerte Änderung im Alltag geben würde. Und ganz wenige, einzelne Person...

Bande der Freundschaft...

Das Leben ist nicht leicht.... Das ist es nie... Wer glaubt, er habe einen leichten Weg durchs Leben gefunden, wird eines Tages doch wieder stolpern... Im Laufe des Lebens trifft man andere Menschen. Viele davon trifft man nur kurz, oder gar einmalig. Aber manchmal...trifft man ganz besondere Menschen. Menschen, mit denen man sich gut, oder gar bestens versteht, die die gleichen Interessen teilen und einem immer wieder auf die Füße helfen, sollte man auf dem Weg des Lebens ins Stolpern geraten. Freundschaften entstehen. Manche Freundschaften sind nur oberflächlich, geradezu platonisch... Andere sind tief, tiefer als der tiefste Ozean und dauern bis ans Lebensende und manchmal sogar darüber hinaus an... Je länger und tiefer eine Freundschaft wird, desto verbundener sind die Freunde miteinander. Das reicht durchaus soweit, dass der eine spürt, wenn es dem anderen schlecht ergeht, auch wenn man meilenweit auseinander ist... Ich persönlich habe nur wenige Freundschaft...

Enttäuschung...

Ich war naiv... Bin's wohl immer gewesen... Entsprechend kommt nun die Erkenntnis. Es scheint, dass gewisse Personen, von denen ich eigentlich glaubte, dass man eine gute, freundschaftliche Beziehung zueinander hätte, mir misstrauen. Warum? Bin ich wirklich jemand, dem man nicht vertrauen kann? Bin ich so schlimm? Da habe ich vor wenigen Jahren erst wieder damit begonnen, mich der Außenwelt zu öffnen und schon kommt der nächste Rückschlag. Vielleicht sollte ich mich doch wieder in mich zurückziehen... Vielleicht sollte ich doch lieber wieder meine Verbindungen zur Außenwelt kappen... Vielleicht war es falsch zu glauben, ich hätte eine Chance in der Außenwelt... Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe, aber es muss wohl sehr gravierend gewesen sein... Ich hätte auch nicht gedacht, dass mich Misstrauen mal so verletzen würde... Immerhin, jetzt weiß ich's... Wenigstens ein positiver Aspekt an dem Ganzen... Trotzdem... Es tut weh...

Wo ist der Sinn?

Endlich, die Nächte werden wieder länger... Wenn im Inneren bereits die Finsternis regiert, ist es sehr angenehm, wenn es draußen weniger hell ist, denn je dunkler das Innere umso greller das Licht draußen. Ich bin mal wieder am zweifeln. Zweifel an mir selbst, Zweifel an meiner Existent, ja, ich zweifel sogar an meinen Zweifeln... Wahrscheinlich bin ich einfach nur ein hoffnungsloser Fall. Wenn es mich von heute auf morgen nicht mehr geben würde, würde das wahrscheinlich nicht einmal jemand bemerken... ._. So ist das halt... Die alten Fragen kommen wieder aus den Tiefen herauf.... Warum bin ich so wie ich bin? Wer bin ich eigentlich? Was definiert mich? Was ist mein Zweck? Habe ich überhaupt einen Zweck? ... Manchmal wünsche ich mir, dass mein ganzes Leben einfach nur ein Traum wäre. Vielleicht ist das sogar nah an der Wahrheit, wer weiß das schon? Vielleicht liegen wir ja alle in Wahrheit irgendwo im Bett und wenn wir in unserem hiesigen Leben sterben, wache...

Angst

Warum hat ein Mensch angst? Ist Angst, eine reine, durch die Evolution geprägte Selbstschutzvorrichtung? Oder vielleicht eine unbewusste Selbstkenntnis, der eigenen Grenzen? Währe der Mensch überhaupt in der Lage, ohne Angst, sein vollständiges Potential auszuschöpfen? Jeder weiß nur zu gut, was Angst ist. Ein Gefühl, dass uns den Atem nimmt, uns kalte Schauer über den Rücken jagt, uns die Haare zu Berge stehen lässt, unsere Hände nass vor Schweis werden lässt und unser Herz so laut schlagen lässt, dass wir Angst haben müssen, es würde jeden Moment zerspringen. In der Urzeit, war dieses Gefühl durchaus von Nutzen, machte es doch den Menschen, z.B. auf der Jagt nach Beute vorsichtiger. Auch half es, bei der Reaktion, auf drohende Gefahren. In der heutigen Zeit jedoch, wo der Mensch sich kaum noch, vor wilden Tieren hüten muss, ist die Art von Angst, die der Mensch heutzutage empfindet, vollkommen andersartig. Die meisten Menschen ängstigen sich zwar immer noch vor dem, was sie nicht ken...