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Wo ist der Sinn?

Endlich, die Nächte werden wieder länger... Wenn im Inneren bereits die Finsternis regiert, ist es sehr angenehm, wenn es draußen weniger hell ist, denn je dunkler das Innere umso greller das Licht draußen. Ich bin mal wieder am zweifeln. Zweifel an mir selbst, Zweifel an meiner Existent, ja, ich zweifel sogar an meinen Zweifeln... Wahrscheinlich bin ich einfach nur ein hoffnungsloser Fall. Wenn es mich von heute auf morgen nicht mehr geben würde, würde das wahrscheinlich nicht einmal jemand bemerken... ._. So ist das halt... Die alten Fragen kommen wieder aus den Tiefen herauf.... Warum bin ich so wie ich bin? Wer bin ich eigentlich? Was definiert mich? Was ist mein Zweck? Habe ich überhaupt einen Zweck? ... Manchmal wünsche ich mir, dass mein ganzes Leben einfach nur ein Traum wäre. Vielleicht ist das sogar nah an der Wahrheit, wer weiß das schon? Vielleicht liegen wir ja alle in Wahrheit irgendwo im Bett und wenn wir in unserem hiesigen Leben sterben, wache...

Herzschmerz

Dieses Gefühl... Der Schmerz in der Brust, dort, nahe dem Herzen, dass es schier einen von innen zerreist... Gleichzeitig schnürt es einem die Kehle zu, dass man keinen Laut mehr heraus bringt... Der Verstand, so vernebelt wie er ist, kaum in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen... Man steht neben sich, beobachtet sich selbst, wie man vollkommen unrational reagiert und handelt... Der Selbsthass, die Zweifel, der Kummer, die Wut, alles mischt sich zu einem wilden Durcheinander... Das Gefühl der Verzweiflung obsiegt, das eigene Leben liegt in Trümmern dar, gleich einem Schlachtfeld, auf welchem nach verlorener Schlacht, die einzelnen Trümmerstücke verstreut liegen, gleich den Glassplittern eines zerborstenen Fensters... Der Selbstzweifel beginnt von neuem seine Glut zu schüren, frisst sich in den bereits total verwirrten Verstand, brennt sich ein und hinterlässt nichts, als tiefstes Bedauern... Bedauern, dass man nicht in der Lage war, den Menschen, den man über alles liebt, zu halt...