Posts

Posts mit dem Label "Gefühle" werden angezeigt.

Ein eher trauriges Jubiläum...

Tja, heute ist es nun tatsächlich soweit... Seit heute bin ich exakt 10 Jahre Single. Nicht wirklich ein Grund zum Feiern, das gebe ich zu. Und wenn ich so überlege, dann sind auch nicht mehr viele Erinnerungen da... Wie ist das so, wenn man Jemanden hat, der einen genau so mag wie man ist? Wie fühlt es sich an, wenn man von jemandem liebevoll in den Arm genommen wird? Was ist das für ein Gefühl, wenn man nicht alleine in einem Bett aufwacht? Ich weiß es nicht mehr...

Bande der Freundschaft...

Das Leben ist nicht leicht.... Das ist es nie... Wer glaubt, er habe einen leichten Weg durchs Leben gefunden, wird eines Tages doch wieder stolpern... Im Laufe des Lebens trifft man andere Menschen. Viele davon trifft man nur kurz, oder gar einmalig. Aber manchmal...trifft man ganz besondere Menschen. Menschen, mit denen man sich gut, oder gar bestens versteht, die die gleichen Interessen teilen und einem immer wieder auf die Füße helfen, sollte man auf dem Weg des Lebens ins Stolpern geraten. Freundschaften entstehen. Manche Freundschaften sind nur oberflächlich, geradezu platonisch... Andere sind tief, tiefer als der tiefste Ozean und dauern bis ans Lebensende und manchmal sogar darüber hinaus an... Je länger und tiefer eine Freundschaft wird, desto verbundener sind die Freunde miteinander. Das reicht durchaus soweit, dass der eine spürt, wenn es dem anderen schlecht ergeht, auch wenn man meilenweit auseinander ist... Ich persönlich habe nur wenige Freundschaft...

Enttäuschung...

Ich war naiv... Bin's wohl immer gewesen... Entsprechend kommt nun die Erkenntnis. Es scheint, dass gewisse Personen, von denen ich eigentlich glaubte, dass man eine gute, freundschaftliche Beziehung zueinander hätte, mir misstrauen. Warum? Bin ich wirklich jemand, dem man nicht vertrauen kann? Bin ich so schlimm? Da habe ich vor wenigen Jahren erst wieder damit begonnen, mich der Außenwelt zu öffnen und schon kommt der nächste Rückschlag. Vielleicht sollte ich mich doch wieder in mich zurückziehen... Vielleicht sollte ich doch lieber wieder meine Verbindungen zur Außenwelt kappen... Vielleicht war es falsch zu glauben, ich hätte eine Chance in der Außenwelt... Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe, aber es muss wohl sehr gravierend gewesen sein... Ich hätte auch nicht gedacht, dass mich Misstrauen mal so verletzen würde... Immerhin, jetzt weiß ich's... Wenigstens ein positiver Aspekt an dem Ganzen... Trotzdem... Es tut weh...

Wenn es gilt ein Freund zu sein...

Die Bande der Freundschaft sind unsichtbar und doch für jeden klar ersichtlich. Freundschaft birgt Emotionen, Erinnerungen, Erlebnisse und Vieles, Vieles mehr. Doch birgt Freundschaft auch gewisse Verpflichtungen und Regeln, die gleichsam alle befreundeten Partien betreffen. Und je tiefer eine Freundschaft reicht, desto wichtiger und stärker sind diese Pflichten. Beinahe alle diese Pflichten, sind in einer freundschaftlichen Beziehung schon reine Selbstverständlichkeiten. Doch... Was, wenn man gerade in dem Moment, in welchem es darauf ankommt ein Freund zu sein, diese Rolle nicht zu übernehmen vermag, vielleicht sogar vollständig und auf ganzer Linie versagt, obwohl man versucht hat sein Bestes zu geben? So etwas kann durchaus für die betreffende Person derart traumatisch sein, dass sie beginnt, ihre Rolle als Freund, bzw. als Mitpartie innerhalb einer freundschaftlichen Beziehung vollständig infrage zu stellen. Klassische Aussagen wie: " Ich bin schuld daran, dass es nun...

Herzschmerz

Dieses Gefühl... Der Schmerz in der Brust, dort, nahe dem Herzen, dass es schier einen von innen zerreist... Gleichzeitig schnürt es einem die Kehle zu, dass man keinen Laut mehr heraus bringt... Der Verstand, so vernebelt wie er ist, kaum in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen... Man steht neben sich, beobachtet sich selbst, wie man vollkommen unrational reagiert und handelt... Der Selbsthass, die Zweifel, der Kummer, die Wut, alles mischt sich zu einem wilden Durcheinander... Das Gefühl der Verzweiflung obsiegt, das eigene Leben liegt in Trümmern dar, gleich einem Schlachtfeld, auf welchem nach verlorener Schlacht, die einzelnen Trümmerstücke verstreut liegen, gleich den Glassplittern eines zerborstenen Fensters... Der Selbstzweifel beginnt von neuem seine Glut zu schüren, frisst sich in den bereits total verwirrten Verstand, brennt sich ein und hinterlässt nichts, als tiefstes Bedauern... Bedauern, dass man nicht in der Lage war, den Menschen, den man über alles liebt, zu halt...

Die Emotion: Zorn

Die menschliche Emotion, genannt "Zorn", ist in vielerlei Hinsicht sicherlich, eine der Emotionen, die früher, oder später zum Untergang der Menschheit führen werden. Leicht hervorzurufen, jedoch schwer zu kontrollieren, frisst sich der Zorn gern tief in uns und bringt uns dazu, Dinge zu tun, die wir, bei klarem Verstand , kaum oder gar nicht tun würden. Doch warum besitzt der Mensch die Fähigkeit, Zorn zu empfinden? Welchen Nutzen zieht er aus dieser Emotion, lässt sie ihn doch zumeist irrational und unbedacht handeln und denken? Na gut, der Mensch entwickelt im Zornesrausch oft ungeahnte und nahezu unglaubliche Kräfte. Doch wozu das Ganze, wenn der Mensch im Rausch der Wut nicht in der Lage ist, diese Kräfte gezielt, bzw. überlegt einzusetzen? Ist die Menschheit noch so unreif? Ist dies eine weitere Hürde des Schicksals, die der Menschheit, auf ihrem Weg zur Vollkommenheit aufgebürdet wurde? Uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als es herauszufinden...