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Zahn der Zeit

Es ist lange her, seit ich hier zuletzt etwas geschrieben habe... Die Zeit vergeht schnell, wenn man älter wird und je älter man wird, um so schneller vergeht sie. Dinge die einst wichtig waren, geraten in Vergessenheit und verblassen im Strom der Zeit... Dinge, die einst nichtig erschienen sind nun von größter Wichtigkeit. Freunde kamen, Freunde gingen, die Liebe blühte und verwelkte... Man tat Vieles aus der Überzeugung heraus, dass Richtige zu tun... Heute möchte man es am liebsten ungeschehen machen... Vorbei sind die unbekümmerten Zeiten der Kindheit, vorbei das sorgenfreie Leben... Niemand, der schon länger auf diesem Planeten verweilt ist ein unbeschriebenes Blatt. Auch ich habe Entscheidungen getroffen, die ich auch noch Jahre später immer wieder auf's neue bereue. Doch die Zeit ist unerbittlich. Dinge die vergangen sind, können nicht ungeschehen gemacht werden, so sehr man es auch versucht. Drei Dinge im Leben kehren niemals zu einem zurück: Das g...

Bande der Freundschaft...

Das Leben ist nicht leicht.... Das ist es nie... Wer glaubt, er habe einen leichten Weg durchs Leben gefunden, wird eines Tages doch wieder stolpern... Im Laufe des Lebens trifft man andere Menschen. Viele davon trifft man nur kurz, oder gar einmalig. Aber manchmal...trifft man ganz besondere Menschen. Menschen, mit denen man sich gut, oder gar bestens versteht, die die gleichen Interessen teilen und einem immer wieder auf die Füße helfen, sollte man auf dem Weg des Lebens ins Stolpern geraten. Freundschaften entstehen. Manche Freundschaften sind nur oberflächlich, geradezu platonisch... Andere sind tief, tiefer als der tiefste Ozean und dauern bis ans Lebensende und manchmal sogar darüber hinaus an... Je länger und tiefer eine Freundschaft wird, desto verbundener sind die Freunde miteinander. Das reicht durchaus soweit, dass der eine spürt, wenn es dem anderen schlecht ergeht, auch wenn man meilenweit auseinander ist... Ich persönlich habe nur wenige Freundschaft...

Enttäuschung...

Ich war naiv... Bin's wohl immer gewesen... Entsprechend kommt nun die Erkenntnis. Es scheint, dass gewisse Personen, von denen ich eigentlich glaubte, dass man eine gute, freundschaftliche Beziehung zueinander hätte, mir misstrauen. Warum? Bin ich wirklich jemand, dem man nicht vertrauen kann? Bin ich so schlimm? Da habe ich vor wenigen Jahren erst wieder damit begonnen, mich der Außenwelt zu öffnen und schon kommt der nächste Rückschlag. Vielleicht sollte ich mich doch wieder in mich zurückziehen... Vielleicht sollte ich doch lieber wieder meine Verbindungen zur Außenwelt kappen... Vielleicht war es falsch zu glauben, ich hätte eine Chance in der Außenwelt... Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe, aber es muss wohl sehr gravierend gewesen sein... Ich hätte auch nicht gedacht, dass mich Misstrauen mal so verletzen würde... Immerhin, jetzt weiß ich's... Wenigstens ein positiver Aspekt an dem Ganzen... Trotzdem... Es tut weh...

Wenn es gilt ein Freund zu sein...

Die Bande der Freundschaft sind unsichtbar und doch für jeden klar ersichtlich. Freundschaft birgt Emotionen, Erinnerungen, Erlebnisse und Vieles, Vieles mehr. Doch birgt Freundschaft auch gewisse Verpflichtungen und Regeln, die gleichsam alle befreundeten Partien betreffen. Und je tiefer eine Freundschaft reicht, desto wichtiger und stärker sind diese Pflichten. Beinahe alle diese Pflichten, sind in einer freundschaftlichen Beziehung schon reine Selbstverständlichkeiten. Doch... Was, wenn man gerade in dem Moment, in welchem es darauf ankommt ein Freund zu sein, diese Rolle nicht zu übernehmen vermag, vielleicht sogar vollständig und auf ganzer Linie versagt, obwohl man versucht hat sein Bestes zu geben? So etwas kann durchaus für die betreffende Person derart traumatisch sein, dass sie beginnt, ihre Rolle als Freund, bzw. als Mitpartie innerhalb einer freundschaftlichen Beziehung vollständig infrage zu stellen. Klassische Aussagen wie: " Ich bin schuld daran, dass es nun...